DAS Familienauto

 

Für uns ist es DAS AUTO. Nein, kein VW. Wir wurden bei den Nachbarn fündig: Es ist ein Franzose.

Seit Anfang des Jahres fahren wir einen Peugeot Partner Tepee. Es hätte auch ein Citroën Berlingo werden können. Denn die beiden Hochdachkombis teilen sich die “gleiche Basis”. Man sagt, sie laufen vom gleichen Band.

Nun, es wurde zufällig ein Peugeot.

 

Wie sind wir als 4-köpfige Familie darauf gekommen, uns gerade für diesen Wagen als Familienauto zu entscheiden?

 

Als wir nach einem Auto suchten, das entscheidend größer als ein VW Golf IV (unser altes Auto) sein sollte, haben wir das Netz nach sogenannten Familienautos durchforstet. Immer wieder stießen wir (für uns wenig nachvollziehbar) auf mehrere SUVs.

Große, breite, meist überdurschnittlich viel Sprit fressende Autos, die im Innenraum verhältnismäßig wenig Platz bieten. Die Beinfreiheit auf der Rückbank für Kinder ist beinahe mit jedem mittelgroßen Pkw zu vergleichen, sei es Coupé oder Limousine.

Auch Kombis konnten uns nicht überzeugen. Das sind tolle lange Autos mit zumindest langen Kofferräumen. Aber der wirkliche Vorteil für Familien? Hat sich uns nicht wirklich erschlossen. Denn die Beinfreiheit hinten ist fast immer sehr beschränkt.

Nach weiterer Suche kam für uns nur noch ein Auto in Frage: Der Peugeot Partner Tepee. Und der Citroën Berlingo. Äh, zwei also. Siehe oben.

 

 

Der sollte es also sein. Jetzt, nach etwa einem halben Jahr Einfahrzeit (er war beim Kauf bereits 3 Jahre alt und hatte 18.000 km), wüssten wir immer noch nicht, was wir daran ändern wollen würden.

 

Die Vorteile im Überblick

  • sehr angenehm erhöhte Sitzposition für Fahrer und Beifahrer UND die Kinder hinten mit
  • insgesamt hervorragende Rundumsicht
  • sehr großer Kofferraum in Tiefe, Breite und Höhe, da Hochdachkombi
  • Beinfreiheit für uns Eltern (188 cm / 178 cm)
  • Beinfreiheit für die beiden Kinder, selbst bei langen Eltern
  • Ausklapptische an den Vordersitzen
  • normaler Verbrauch als Benziner (keine 7 Liter, aber auch keine 10, wie immer wieder behauptet wird)
  • gute Lenkung, “stabile Straßenlage”, ordentliche Schaltung
  • TOP Sitze! Hinten sind es bei uns drei Einzelsitze (jeder kann einzeln ausgebaut werden)
  • viele Ablagemöglichkeiten
  • UND…
  • …Schiebetüren! Ein unschlagbarer Vorteil bei Kindern in Sitzschalen. Und überhaupt. (Wir können uns ein (Auto-)Leben ohne Schiebetüren nicht mehr vorstellen. Und alles bequem im Stehen einzustellen. Kein Bücken mehr)
  • aus den genannten Gründen ein gutes Reiseauto

 

Damit komme ich zum Abschluss meines kleinen Lobliedes. Selbstverständlich gibt es noch teurere Modelle, die mindestens konkurrenzfähig sind. Nein, den BMW X4 und den Porsche Cayenne zähle ich jetzt mal nicht dazu. Wirklich tolle Autos. Aber ich sag mal so, Kinder braucht man dafür nicht…

 

Aber in unserer Preisklasse gab es für unsere Ansprüche und Möglichkeiten eben keine Alternative. Am Ende unserer Auto-Such-Odyssee musste es dieses Auto sein.

 

Fazit: Wir sind so zufrieden, dass wir den Tepee noch einmal kaufen würden.

Zur Info: Peugeot zahlt uns (leider) keine Provision für diese Rezension. Man müsste die mal anschreiben…