Le Clos du Rhône, Saintes-Maries-de-la-Mer. Urlaub.

 

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Ein Sommer in Südfrankreich, der aus vielen Gründen in bester Erinnerung bleiben wird. Was uns als Eltern natürlich am besten gefallen hat: Es hat den Kindern gefallen. Denn dafür hat man das alles gemacht. Auftrag ausgeführt, Mission war possible und vor allem geglückt.

 

Der Start. Holprig? Eine einzige Katastrophe…

 

Wir wollten noch in der Nacht aufbrechen, um den Kids ein paar Stunden Schlaf in der Dunkelheit zu sichern. Hervorragender Plan, der eigentlich keine Minute funktionierte. Beide Kinder waren im Grunde sofort wach und schliefen nicht mehr. Dem Älteren wurde es nach ca 30(!) Minuten so schlecht, dass wir die erste Pause einlegten mussten. Die war so etwa nach 4-5 Stunden geplant. Frankreich wir kommen! Nun wir kamen an, die beiden todmüden Zwerge schliefen auch irgendwann noch.

 

Den Rest der Strecke halfen die beiden DVD-Monitore an den Kopfstützen. Fast schon ein wenig Luxus, aber eine geniale Erfindung. Für die ELTERN!

 

Denn die haben den eigentlichen Vorteil, nämlich Kinder, die recht zufrieden auch mal längere Zeit auf der Autobahn verbringen. Snacks und Movies – cinemaxx und cinestar on the road!

Der Campingplatz. Den kannten wir schon. Bereits 2013 verbrachten wir hier den ersten gemeinsamen Sommerurlaub in einem Lodge-Zelt. Damals noch zu dritt, Unsere Tochter kam erst ein Jahr später. Was zu der Zeit weder sie noch wir wussten. Diesmal hatten wir also einen Stellplatz gebucht. Überteuerte Preise in der Hochsaison und die Lust mit den Kindern einen kleinen “Abenteuerurlaub” zu verbringen, zwangen uns geradezu zum Zeltkauf, -aufbau und -bewohnen. Da es – bevor es in der zweiten Woche (mir zu) windig wurde – gegen Ende der ersten Woche höllisch heiß wurde, waren wir verdammt froh, einen kleinen Kühlschrank dabei gehabt zu haben. Dieses Mal also 2 große Luftmatratzen, Mama und Sohn auf der einen, Papa und Tochter auf der anderen.

 

Um es vorweg zu nehmen, niemand darf hier Schadenfreude entwickeln: Die Luft blieb drin.

 

In beiden Matratzen. Abends ein wenig nachpumpen war zwar Programm, aber für eine Nacht mit Luft war’s mir das wert. Was wir, böse Zungen behaupten ICH, nicht bedachte(n), nachts wurde es kälter als erwartet. Also als ich erwartete. Den Kindern ist eigentlich nie besonders kalt, meiner Frau  und mir schon. Wenn schon Weicheier, dann auch Warmduscher. Wir wärmten uns an den Kindern, an weiteren dünnen Decken und irgendwann gab’s auch mal einen neuen Schlafsack. Für meine Frau.

 

Ich kann es nur allen Eltern empfehlen: Kommt raus aus der “Komfortzone”!

 

Ich find normale Betten, richtige Küchen und mein eigenes Bad auch geil. Aber darauf kommt es beim Camping echt nicht an. Wir sind jetzt keine Camper für immer geworden. Auch wenn ein wenig gelecktes Blut in uns ist. Es kommt sicher ein weiterer Campingurlaub dazu. Aber wenigstens ein Mal sollte man es mit den Kindern machen. Die finden es nämlich noch viel besser als die Mama und der Papa mit ein wenig Rückenschmerzen oder ihrem nächtlichen Gang zum Klo. Beweis gefällig? Meine Kleine hört auch 4 Wochen nach Urlaubsende nicht auf, vom “Oblath” (klar was das heißen soll: Urlaub natürlich!) zu schwärmen. “Papa, noch ein Mal, Oblath, Party, Zelt!” Der Ältere fand’s sowieso super.

Der Vorteil an der Hochsaison im Hochsommer ist, dass die Wassertemperatur bei mindestens 23° liegt und somit erträglich oder bei Lufttemperaturen von weit über 40° (in der Sonne) sogar angenehm ist. Zumindest so lange kein heftiger Südwind oder gar Mistral weht. Das kommt da unten leider etwas öfter vor und dann wird’s frisch.

Was haben wir sonst so gemacht? Was war denn eigentlich so toll…?! Guckst du hier -> Teil 2.